
Der Überspannungsschutz
Überspannungen, beispielsweise durch Blitzschlag oder Schaltvorgänge im Stromnetz, gehören zu den häufigeren Ursachen für Schäden an Elektroinstallationen und angeschlossenen Geräten. Dabei können innerhalb von Millisekunden sehr hohe Spannungsspitzen auftreten, die elektronische Bauteile beschädigen oder deren Lebensdauer deutlich verkürzen.
Ein fachgerecht installierter Überspannungsschutz (SPD) leitet solche Spannungsspitzen kontrolliert gegen Erde ab und begrenzt die Spannung auf ein für die Installation unkritisches Niveau. In der Regel erfolgt der Einbau direkt in der Verteilung (DIN-Schiene) und schützt so die gesamte nachgelagerte Installation. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Schutzstufen zum Einsatz, insbesondere bei Gebäuden mit Photovoltaikanlagen oder äusserem Blitzschutz.
Bei Sanierungen oder Neubauten ist der Einbau eines Überspannungsschutzes in vielen Fällen obligatorisch. Unabhängig davon kann er auch bei bestehenden Installationen jederzeit freiwillig und mit geringem Aufwand nachgerüstet werden. Der Einbau lässt sich in der Regel unkompliziert umsetzen und in bestehende Verteilungen integrieren.
Gerne beraten wir Sie bei Fragen oder prüfen, welche Lösung für Ihre Situation sinnvoll ist.
